Integ-Service für Deutsch Integrationskurse

Beschreibung

Integ-Service unterstützt Sie bei der Verwaltung von Integrationskursen. Wir haben sich darauf spezialisiert eine benutzerfreundliche und übersichtliche Oberfläche zu entwickeln, die alle Bedürfnisse bei der Planung, Organisation, Abrechnung und Auswertung von Deutschkursen im Integrationsbereich abdeckt.
Um unseren Dienst möglichst unabhängig von technischen Voraussetzungen anbieten zu können, ist Integ-Service eine webbasierte Anwendung. Es genügt ein internetfähiges Endgerät mit Webbrowser und schon kann Integ-Service genutzt werden. Dabei können alle Arten von Computern, Handys, Tablets und Notebooks unterschiedlicher Betriebssysteme benutzt werden, um auf den Service zuzugreifen. Selbstverständlich garantiert unser Sicherheitskonzept, dass jeder Schulungsanbieter getrennt verwaltet wird.
Durch die individuelle Anmeldung und das integrierte Rechtesystem kann sich dann jeder Mitarbeiter und (wenn gewünscht) auch Lehrer bei Integ-Service einloggen und bekommt dann nur die Funktionen vom System angeboten, für die er auch die voreingestellten Rechte besitzt, dabei werden auch Lese- und Schreibrechte berücksichtigt.



Perplexed accountant doing financial reports being surrounded by huge piles of documents



Image of businessperson pointing at document in touchpad at meeting

Dokumente

Bei der Verwaltung von Integrationskursen steht Organisation der Teilnehmer- und Kursdokumente im Vordergrund. Dabei gibt es die offiziellen Dokumente vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) und die internen Dokumente wie z.B. Kurseinladungen, Fehlzeitenerinnerungen oder Teilnahmebescheinigungen. Der große Vorteil bei der Dokumentenverwaltung mit Integ-Service liegt darin, dass alle Dokumente auf den selben Datenstamm zugreifen. Ändert sich z.B. die Adresse des Teilnehmers, muss das nur einmal im System eingetragen werden, alle Dokumente, interne sowie Bamf-Dokumente, werden dann mit den aktualisierten Daten erzeugt.

Eine weiterer arbeitsintensiver Bereich ist die Übermittlung der Teilnehmer-, Kurs- und Prüfungsdaten über die Webmaske des Bamf. Dazu wurde die InGe-Schnittstelle des Bundesamtes in Integ-Service integriert, dadurch entfällt die mühsame Eingabe der Daten von Hand und die Daten werden per Knopfdruck binnen Sekunden an das Bamf gesendet.
Die Schnittstelle enthält noch eine weitere Funktion, die die Webmaske nicht zur Verfügung stellt, das ist die Teilnehmerauskunft, mit Integ-Service kann sofort der aktuelle Bearbeitungsstand der Teilnehmer beim Bamf abgefragt werden.

BAMF-Dokumente

Alle benötigten BAMF-Dokumenten werden direkt aus der Webanwendung auf Knopfdruck in druckbarer Form als PDF generiert.

Persönliche Dokumente:
  •  Anmeldung (Asylbewerber, Deutscher, Ausländer, Wiederholer, Spätaussiedler)
  • Kostenbefreiung
  • Fahrtkostenerstattung
  • Postvollmacht
Kursbezogene Dokumente:
  •  Anwesenheit
  • Abrechnung
  • Änderungsmeldung
  • Tägliche Signatur
Interne Dokumente

Interne Dokumente werden ebenfalls in druckbarer Form als PDF ausgegeben, dabei wird der hausinterne Briefkopf verwendet und die Dokumente können frei formatiert werden. Dafür stellen wir einen Editor zur Verfügung. Für Briefe an alle Kurs- oder Prüfungsteilnehmer stellt Integ-Service eine Serienbrieffunktion zur Verfügung. Auch Quittungen für Lehrmittel, Lehrbücher, Fahrtkosten und Kürsgebühren sind aus der Onlinemaske herraus direkt druckbar.

    • Editor zur individuellen Gestaltung der Dokumente
    • Sammeldokumente können über einen Button-Designer zusammengefassen werden
    • Für wiederkehrende Dokumente (z.B. Einladungen zum Kurs) gibt es eine Serienbrieffunktion
    • Quittungen für alle ein- und ausgehenden Zahlungen

 

INGE-Schnittstelle

Zur Zeit entwickeln wir in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Integration die Kompatiblität zur INGE-Schnittstelle, damit Daten automatisch direkt an das BAMF übertragen werden können, ein manuelles Eintragen in die Webmaske wird dann nicht mehr notwendig sein.

Kursplanung

Das integrierte Modul zur Kursplanung vereinfacht die Planung eines neuen Kurses mit vielen Funktionen.

  • Integration von Google Maps zur automatisierten Entfernungsmessung von Wohnort zum Kursort
  • Filterfunktion der Teilnehmer für spezielle Kurse (z.B. Eltern-, Frauen- und Jugendkurse)
  • Teilnehmer können für Kurs vorgemerkt werden
  • Nach der Zusage des Teilnehmers kann der Teilnehmer per Knopfdruck dem Kurs zugewiesen werden
  • Serienbrief-Funktion, um alle Teilnehmer zu Kurs einzuladen
Kursterminplanung

Die Oberfläche von Integ-Service beinhaltet ein Kursterminplanungsmodul mit automatischer Datumsberechnung.
Im einfachsten Fall braucht nur der Starttermin des ersten Moduls und die Unterrichtsstunden an den Unterrichtstagen angegeben werden, danach werden alle Kurstermine selbstständig berechnet.
Fallen Termine wegen Krankheit oder Urlaub aus, können sie durch das Setzen eines Hakens ganz einfach deaktiviert werden, die Software berechnet dann die folgenden Änderungen der Termine neu.
Zusatztermine können auch angegeben werden, die daraus resultierende Terminänderung ist auch automatisch.

Benutzer-Rechte/Rollen

Für die Betreuung der Integrationskurse können den Mitarbeitern und Lehrern verschiedene Rechte gegeben werden. Durch dieses System sehen die Mitarbeiter mit verschiedenen Rechten die Oberfläche komplett unterschiedlich. Auch die Schreibrechte z.B. bei den Teilnehmern können durch das Rechtesystem eingestellt werden. Wenn man sich z.B. mit der Rolle des Lehrers einloggt, kann man nur die Teilnehmer der Kurse sehen, die man betreut. Bearbeiten kann ein Lehrer die Teilnehmer nicht, jedoch kann er die Anwesenheit seiner Kurse online eintragen.

  • technischer Administrator (alle Rechte)
  • Teilnehmer- und Kursadministrator (alle administrativen Rechte für Kurse und Teilnehmer)
  • Abrechnungsadministrator (Geschäftsführung und Buchhaltung)
  • Lehrer (nur Schreibrechte in der Anwesenheit und Leserechte der eigenen Schüler)
  • Anwesenheitsadmistrator (darf nur die Anwesenheiten aller Kurse bearbeiten)
  • Rechtematrix, ein Benutzer kann mehrere Rollen gleichzeitig haben
Datenschutz

In Zusammenarbeit mit Datenschutz-Nord aus Bremen wurde Datenschutzkonzept entwickelt, welches wir bei Integ-Service integriert haben:
Auszüge aus dem Lastenheft für Webapplikationen:

Schutzbedarfsfeststellung
Da in der Datenbank sowohl Personaldaten (u.U. Bankverbindung, Anschriften) als auch Teilnehmerdaten (u.U. mit Hinweis auf empfangene Leistungen nach dem SGB 2), ist überwiegend die Stufe C und in Teilen die Stufe D einschlägig. Hieraus resultiert ein überwiegend mittleres bis
in Teilen hohes Risiko.

Login

    • Wird der LogIn über Benutzername und Passwort realisiert, darf auf einer Falscheingabe kein Rückschluss gezogen werden, ob Benutzername oder
      Passwort falsch sind. Hieraus könnten Rückschlüsse auf richtige Eingaben
      gezogen werden.
    • Die Eingabefelder sind so zu programmieren, dass keine ausführbaren
      Skripte in diese eingetragen werden können.
    • Die Webapplikation ist TLS 1.2 zu verschlüsseln

Passwörter und Passwortkonvention

    • Neue User erhalten ein Initialpasswort. Dieses ist nach dem ersten
    • erfolgreichen LogIn zu ändern.
    • Die Passwörter sind nicht im Klartext hinterlegt.
    • Hat ein User sein Passwort vergessen, kann sein Zugang nur auf das
      Initialpasswort zurückgesetzt werden.
    • Das Passwort hat mindestens 6 Stellen.
    • Das Passwort muss mindestens 2 von 4 Merkmalen (Großbuchstaben,
      Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) erfüllen.
    • Nach 10 fehlgeschlagenen LogIn-Versuchen innerhalb eines Zeitraums von
      10 Minuten ist der Account für weitere LogIn-Versuche für mindestens
      10 Minuten zu sperren.
    • Temporär gesperrte Accounts sind dem lokalen Admin per E-Mail
      mitzuteilen.

LogOut

    • Nach einer Inaktivität von 10 Minuten ist der Benutzer automatisch aus der Anwendung auszuloggen (Session-Cookie wird ungültig).
    • Nach erfolgtem LogOut darf eine Rückkehr über den Reverse-Button des
      Browsers nicht möglich sein.

Authentizität

    • Durch die oben genannten Maßnahmen zur Anmeldung an der Webapplikation
      kann sichergestellt werden, dass nur befugte Benutzer Zugriff auf
      die Webapplikation haben.
    • Zur Absicherung einer Benutzer-Session ist zusätzlich zum Session-Cookie ein zweites Gültigkeitsmerkmal (z.B. IP-Adresse, User-Agent) des Benutzers einzusetzen und zu überprüfen.

Eingabekontrolle

    • Zur Identifizierung potentieller Angriffe sind die Protokolldaten regelmäßig auszuwerten. Dies kann durch die lokalen Administratoren der einzelnen Lizenznehmer erfolgen.